Die erste Lebe Orange Freizeit ...

... drei, die dabei waren berichten ...

Für mich war das Wochenende ein sehr intensives und auch arbeitsreiches, das noch lange in mir nachhallen wird. Um ehrlich zu sein, wusste ich überhaupt nicht, was mich erwarten wird, und ich war einigermaßen „geschockt“, als ich das Programm in den Händen hielt. Kaum ein Zeitraum, der nicht verplant war. Rückblickend war diese Planung aber durchaus sinnvoll und wir hatten viel Gelegenheit zum Austausch in kleinen und größeren Gruppen. Während die Erwachsenen sich mit den Themen Glaubensentwicklung und Gebet beschäftigten, hatten die Kinder ein eigenes Programm (vielen Dank an die Helferinnen, die sich so toll um die Kids gekümmert haben!). Am Sonntag bereiteten wir in Kleingruppen den Gottesdienst vor, der hierdurch auch viel mehr als gewöhnlich zu unserem Gottesdienst wurde. So konnten wir unsere Erkenntnisse der Vortage direkt umsetzen und unsere Gedanken durch die Auswahl der Lieder und die selbst formulierten Gebete zum Ausdruck bringen. Auch das Abendmahl habe ich anders erlebt als sonst, weil ich die Teilnehmer in den beiden Tagen zuvor näher kennengelernt hatte. Die Kinder brachten ihre Ergebnisse in Form eines Anspiels zur Heilung des Barthimäus in den Gottesdienst mit ein. Und ernteten viel Applaus. Als Geschenk erhielt jede Familie ein Herz in einem orangen Beutel, das zur Weiterführung des Gebetes in der Familie dienen soll (ein solches Herz kennen die Kinder der Gemeinde aus der Kinderkiste im Gottesdienst). Zum Abschluss der Tage waren alle einig, dass eine Wiederholung möglichst bald stattfinden sollte. Unsere Tochter sagte zu mir: „Mama, ich finde schade, dass es schon zu Ende ist, ich hätte gern noch einen Tag mehr…“ Ich denke, dem ist nichts hinzuzufügen... Hoffentlich bald auf zur nächsten Lebe-Orange-Freizeit. Elke Schöfer

Vom 08. bis zum 10. März waren wir, 8 Familien und 8 Mitarbeitende der Gemeinde , zu einem Lebe-Orange-Wochenende gestartet. Für alle Beteiligten war es rückblickend eine lustige, aber auch emotionale, segensund gebetsreiche Zeit, die trotz der vielen Eindrücke und schönen Erfahrungen viel zu kurz war. Wir haben viel über uns selber, die Gemeindearbeit und sogar die umfangreichen Vorbereitungen eines Gottesdienstes gelernt und erfahren. Es war ein sehr bewegendes Wochenende, an dem wir „Lebe Orange“ gelebt haben. Das gelbe Licht der Gemeinde und das rote Licht der Liebe in der Familie haben wir, im wahrsten Sinne des Wortes, zu einem Orange kombiniert. Orange bedeutet viel... Für mich bedeutet Orange, mir der Liebe Gottes bewusst zu sein. Für meine Familie bedeutet Orange, unsere Liebe füreinander und die Liebe Gottes zu uns zu leben. Für die Gemeinde bedeutet Orange, unsere Kraft und Liebe im Miteinander einzubringen und gerade der nächsten Generation vorzuleben. Dieses Wochenende hat der Gemeinschaft das Gefühl gegeben, eine Familie zu sein. Auch war die Kraft und Wirkung Gottes und seine Liebe für jeden Einzelnen, aber auch für die Gemeinschaft spürbar. Viel zu oft benutze ich die Vergangenheitsform „war“. Dabei freue mich schon sehr darauf, für das nächste Jahr „werde“ und „bin“ zu verwenden. Ich werde mich gerne für die nächste „Lebe Orange Freizeit“ anmelden und bin schon jetzt voller Vorfreude, wieder ein Teil unserer großen Familie zu sein. Vielleicht auch mit Euch...? Thomas Schöfer

Liebe Gemeinde, die „Lebe-Orange-Freizeit“ Anfang März liegt nun schon eine Weile hinter uns und sollte nicht verborgen an Ihnen und Euch vorübergehen. Als Mutter, die selbst mit Mann und zwei Kindern dabei war, habe ich für mich festgestellt, dass mich die Meinung der Kinder am meisten interessieren würde: Wie haben sie das Wochenende erlebt und empfunden? Um das zu erfahren, habe ich einen kurzen Brief an die Kinder geschickt und ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen erfragt. Einhellig stellte sich heraus, dass alle die gemeinsamen Spiele gut fanden, vom Brezelspiel über das Schokoladenwettessen bis hin zum Chaosspiel. Sofort erkannte ich aber auch die Interessenunterschiede bei den unterschiedlichen Altersstufen der Kinder. Die Jüngeren waren begeistert vom gemeinsamen Spaziergang in der großen Gruppe, ein deutlich höherer Spaßfaktor, als nur mit Papa und Mama rumzulaufen – davon hätten sie sich durchaus noch mehr gewünscht. Bei den älteren Kindern standen da andere Dinge im Vordergrund, wie z.B. das gemeinsame Singen und die Gestaltung des Gottesdienstes, bei dem alle in unterschiedlicher Weise mitgewirkt haben – eine Erfahrung, an die sie gerne zurückdenken. Auch neue Freundschaften haben dem Wochenende augenscheinlich eine besonders schöne Note gegeben. Eine Aussage hat mich besonders gerührt: Der Wunsch, noch mehr gemeinsam als Gruppe, als Einheit von Jung und Alt, zu erleben. Zur Erklärung: Am Samstag gab es sowohl am Vormittag als auch am Abend eine Einheit ausschließlich für Eltern. Die wunderbaren Jugendmitarbeiterinnen und Sandra Kessen haben sich derweil um die Kinder gekümmert. Als ich die Aussage des Kindes las, dachte ich mir: Ja, auch das bedeutet „Orange denken und leben“: Gemeinsam!!! Gemeinsam wollen wir unsere Kinder begleiten, sie darin bestärken, dass das, was sie glauben, wichtig und meistens richtig ist. Dass sie so sein dürfen, wie sie sind. Und ich merke, mit wie wenig Kinder glücklich sind: gemeinsame Zeit, zusammen etwas zu erleben, zu erkunden und zu gestalten ist ihnen in der Regel wichtiger als materielle Dinge. Und so erfahre ich, wie diese Aussage mich in meiner Reflektion der Familienfreizeit erreicht und meine Eindrücke von dem, was ich von dem Wochenende mitgenommen habe, verändert und erweitert. Mir ist klar geworden, dass ich meine Kinder viel mehr einbeziehen kann, ihren natürlichen Forschungsdrang nicht ausbremsen darf, auch wenn es manchmal nicht in meinen Tagesablauf passt. Ich will mich darauf besinnen, was wirklich wichtig ist: Gemeinschaft und Familie. Ilka Stahr